
Bergisch Gladbach zeigt Flagge gegen Rassismus
Ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Vielfalt und Menschlichkeit: Mit der neuen Fahne „Bergisch Gladbach — Kein Ort für Rassismus!“ bekennt sich die Stadt sichtbar zu einer offenen Gesellschaft. Auf dem Rathausplatz wurde sie am vergangenen Donnerstag als Programmpunkt der Internationalen Wochen gegen Rassismus erstmals vorgestellt – als Symbol für Haltung und als Einladung an alle, sich klar gegen Ausgrenzung zu positionieren.

Die Fahne wurde an die stellvertretenden Bürgermeister:innen Brigitta Opiela, Anna Maria Scheerer und Josef Willnecker, die den erkrankten Bürgermeister Marcel Kreutz vertraten, überreicht.
„Der Widerstand gegen Rassismus darf nicht mit dem Ende der Aktionswochen gegen Rassismus aufhören“, betonte Opiela bei der Übergabe. „Es ist eine Lebensaufgabe für alle Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt – über Generationen hinweg. Mit der Fahne zeigen wir Haltung, und diese Haltung wird sichtbar.“
Initiiert und gestaltet von unserem Mitglied Julia Bannenberg, ist die Fahne mehr als nur ein Stück Stoff. Sie steht für den Wunsch vieler Menschen in der Stadt, nicht wegzuschauen, sondern Verantwortung zu übernehmen. Für ein Miteinander, das von Respekt, Vielfalt und Mut geprägt ist.
„Ich wollte schon lange eine Fahne ‚Kein Veedel für Rassismus‘ aus Köln haben, um sie selbst aufzuhängen – am liebsten aber eine eigene, aus Bergisch Gladbach“, erzählte Julia. Nachdem sie bei einem Partnerverein in Rösrath eine ähnliche Fahne gesehen hatte, habe sie beschlossen, die Initiative zu ergreifen: „Das war für mich die logische Konsequenz. Jetzt hoffe ich, dass viele Menschen in Bergisch Gladbach mitmachen und das Projekt unterstützen.“
Der Einsatz gegen Rassismus endet nicht mit einer Aktion oder einem bestimmten Tag – er beginnt im Alltag, bei jeder und jedem Einzelnen. Die Fahne macht diese Haltung sichtbar und verbindet all jene, die sagen: Unsere Stadt ist bunt, offen und solidarisch.
Wer dieses Zeichen teilen möchte, kann die Fahne gegen eine Spende über den Verein beziehen – und so selbst Haltung zeigen.
Wer die Fahne erhalten möchte, findet hier weitere Infos.