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Autor: farinha

Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V. hat einen neuen Vorstand gewählt

Am 02. September 2025 haben über 40 Mitglieder von Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V. auf einer gut besuch­ten Mitgliederversammlung einen neu­en Vorstand gewählt. Anlass war der Rücktritt der bis­he­ri­gen Vorstandsmitglieder Sara Saura Garcia und Udo Neumann. Während der Versammlung leg­te zudem Patrick Graf sein Amt nie­der.

Trotz die­ser Veränderungen konn­te der Vorstand wie­der voll­stän­dig besetzt wer­den. Unser Verein wird nun wie­der von einem fünf­köp­fi­gen Team geführt:

  • Vorsitzende: Judith Winterscheid und Roland Vossebrecker
  • Weitere Vorstandsmitglieder: Uta von Lonski, Jeremias Holub und Lutz Bandte

Wir dan­ken Sara Saura Garcia, Udo Neumann und Patrick Graf für ihre erfolg­rei­che Aufbauarbeit seit Gründung des Vereins im Mai 2024.

“Ohne ihr Engagement wäre die posi­ti­ve Entwicklung des Vereins nicht mög­lich gewe­sen“, beton­te Judith Winterscheid, unse­re neue Vorsitzende. Zugleich rich­tet der neue Vorstand den Blick nach vorn: „Besonderes Augenmerk wer­den wir in den kom­men­den Monaten auf die Stärkung unse­rer Arbeitskreise legen, die das Herzstück unse­res Vereins bil­den“, so Roland Vossebrecker. „Die gro­ße Beteiligung an der Mitgliederversammlung zeigt, dass vie­le Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich aktiv ein­zu­brin­gen.“

Mehr über unse­re neu­en Vorstandsmitglieder erfahrt ihr hier.

Mitglieder des neu gewähl­ten Vorstands von Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V. Im Bild: Lutz Bandte, Uta von Lonski, Judith Winterscheid, Jeremias Holub. Foto: DeVi

 

Welche Zukunft hat die Jugend in Bergisch Gladbach?

Dienstag, 8. Juli 2025

Anlässlich der bevor­ste­hen­den Bürgermeisterwahl im September haben wir zu unse­rer zwei­ten Podiumsdiskussion ein­ge­la­den, dies­mal mit:

Aylin Aydogan, Bürgermeisterkandidatin von Die Linke,
Alexander 
Felsch, gemein­sa­mer Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP und
Marcel Kreutz, gemein­sa­mer Bürgermeisterkandidat von SPD und Bündnis 90/Die Grünen.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Welche Zukunft hat die Jugend in Bergisch Gladbach“ und wur­de gemein­sam mit Schülerinnen und Schülern der Nelson Mandela Schule und des Dietrich-Bonhoeffer Gymnasiums orga­ni­siert.

Lest hier in Kürze mehr.

Die Kandidat:innen für die Bürgermeisterwahl in Bergisch Gladbach am 14. September 2025. Von links nach rechts: Alexander Felsch (CDU/FDP), Marcel Kreutz (SPD/Die Grünen), Aylin Aydogan (Die Linke)

Zivilgesellschaft ist gemeinnützig

Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V. tritt der Allianz “Rechtssicherheit für politische Willensbildung” bei.

Die Allianz „Rechtssicherheit für poli­ti­sche Willensbildung“ ist ein Zusammenschluss zivil­ge­sell­schaft­li­cher Organisationen  und for­dert, die Gemeinnützigkeit für Organisationen der Zivilgesellschaft zu sichern, die Beiträge zur poli­ti­schen Willensbildung leis­ten. Derzeit gehö­ren fast 200 Vereine und Stiftungen der Allianz an. Die Allianz besteht seit Juli 2015 – seit­dem hat sich die Aufgabe der Allianz ste­tig ange­passt. Die Allianz ist seit 18. November 2022 Mitglied des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement (BBE) (Quelle: https://www.zivilgesellschaft-ist-gemeinnuetzig.de).

Tag der Offenen Gesellschaft in Bergisch Gladbach

Welche Gesellschaft wollen wir sein? – Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt stellt sich dem Dialog

Am Samstag, den 21. Juni 2025, nahm unser Verein  zum ers­ten Mal am bun­des­wei­ten “Tag der Offenen Gesellschaft” teil. Zusammen mit der Initiative Klimagerecht Leben und den Omas gegen Rechts such­ten Aktive des Vereins auf dem Konrad-Adenauer-Platz das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern. Ziel war es, Ideen und Visionen für ein künf­ti­ges Zusammenleben zu ent­wi­ckeln und aus­zu­tau­schen. Martin Verleger, Vertreter von Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V., beton­te bei sei­ner Ansprache die Notwendigkeit einer Veränderungsbereitschaft: „Egal, in wel­che Richtung es geht: unum­stöß­li­che Tatsache ist, dass sich die Gesellschaft ver­än­dern wird – mit oder ohne unse­re Beteiligung.“

Die drei Organisationen hat­ten Tische und Stühle auf­ge­baut, an denen dis­ku­tiert wur­de. Angesprochen wur­den Themen wie Klimawandel, nach­hal­ti­ges Wirtschaften, inne­re und äuße­re Sicherheit und die Effekte der welt­wei­ten Migration auf unser Zusammenleben. Die ca. 120 Besucherinnen und Besucher genos­sen ein klei­nes Rahmenprogramm, bei dem u. a. das inklu­si­ve Tanztheaterensemble „Lichtgestalten“ zum Mittanzen ein­lud.

Parallel gab es eine klei­ne­re Veranstaltung im Rahmen des Tages der Offenen Gesellschaft in Odenthal, ver­an­stal­tet von der neu eta­blier­ten Ortsgruppe Odenthal von Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt.

Abschluss der Veranstaltung war ein Empfang im „Engel am Dom“ neben der Gnadenkirche, auf dem die Initiative Klimagerecht Leben ihr drei­jäh­ri­ges Bestehen fei­er­te.

Der Tag der Offenen Gesellschaft wird seit 2017 bun­des­weit orga­ni­siert. Am drit­ten Samstag im Juni wer­den über­all in Deutschland Aktionstische auf­ge­stellt, um lokal und bun­des­weit Zeichen zu set­zen: Für Vielfalt und Zusammenhalt! Die Initiative Offene Gesellschaft ruft damit zu Dialog und Miteinander am Tag der Offenen Gesellschaft auf. Ziel ist es, einen posi­ti­ven, Mut machen­den Raum für Begegnungen zu öff­nen.

Der Infostand von Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V. beim Tag der Offenen Gesellschaft in Bergisch Gladbach am 21. Juni 2025
Foto: Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.

Unter dem Motto "Tische und Stühle raus" haben wir am 21. Juni 2025 den Tag der Offenen Gesellschaft in Bergisch Gladbach gefeiert.
Foto: Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.

Das Tanztheaterensemble "Lichtgestalten" lädt am Tag der Offenen Gesellschaft in Bergisch Gladbach zum Mittanzen ein.
Foto: Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.

 

Logo Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.     Logo Initiative-Klimagerecht-Leben     Logo Omas gegen Rechts Bergisch Gladbach

Tag der offenen Gesellschaft in Odenthal

Tag der Offenen Gesellschaft in Odenthal

Samstag, 21. Juni 2025

Anlässlich des Tags der Offenen Gesellschaft lud der neu gegrün­de­te Arbeitskreis Gemeinde Odenthal von Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V. ein zu Gesprächen am “DemokraTisch” in Odenthal.

Der Tag der offe­nen Gesellschaft wird seit 2017 bun­des­weit orga­ni­siert. Am drit­ten Samstag im Juni wer­den über­all in Deutschland Aktionstische auf­ge­stellt, um lokal und bun­des­weit Zeichen zu set­zen: Für Vielfalt und Zusammenhalt! Die Initiative Offene Gesellschaft ruft damit zu Dialog und Miteinander am Tag der Offenen Gesellschaft auf. Ziel ist es, einen posi­ti­ven, Mut machen­den Raum für Begegnungen zu öff­nen.

Lies hier die Pressemitteilung des Arbeitskreises zur Veranstaltung:

Bundesweit wur­de an vie­len Orten am Samstag, dem 21. Juni, der Tag der Offenen Gesellschaft gefei­ert. In Odenthal hat­te der für die Gemeinde gera­de gegrün­de­te Arbeitskreis des Bergisch Gladbacher Vereins für Demokratie und Vielfalt e.V. zu einem „DemokraTisch“ ein­ge­la­den. Bei hei­ßen und kal­ten Getränken gab es die ver­schie­dens­ten Anregungen, ins Gespräch zu kom­men. Ein beson­de­rer Hingucker ‑dabei noch lecker- waren „sin­ni­ge“ Kekse, in die eini­ge der wesent­li­chen Leitbegriffe für die geplan­ten Aktivitäten des Arbeitskreises ein­ge­prägt waren, wie „Demokratie“, „Würde“ und „Vielfalt“.

Die 6 Gründungsmitglieder des Arbeitskreises ori­en­tie­ren sich an dem Motto „Gemeinsam für Menschenwürde und Nachhaltigkeit“ und bezie­hen sich damit expli­zit auf das Grundgesetz als Basis für unse­re Demokratie, die es zu schüt­zen gilt, ergänzt um den Aspekt der Nachhaltigkeit, der in sei­ner Bedeutung erst über die letz­ten Jahrzehnte so bedeut­sam gewor­den ist.

„Wie wir uns das gewünscht hat­ten, sind wir die gan­ze Zeit mit vie­len unter­schied­li­chen Menschen, jung und alt ins Gespräch gekom­men“, berich­tet Norbert Selzer, einer der Mit-Initiatoren des Odenthaler Arbeitskreises. “Es war eigent­lich nie die Frage, ob unse­re Demokratie gut und schüt­zen­wert ist. Aber vie­le sehen wie wir die ungu­ten Entwicklungen im Ausland und auch Probleme und Gefahren für unse­re Situation in Deutschland. Häufig fehlt es an Ideen und Perspektiven, wie man etwas zur Förderung unse­res demo­kra­ti­schen Miteinanders tun kann.“

Genau da möch­te der Verein anset­zen und auf kom­mu­na­ler Ebene Menschen zusam­men­brin­gen, gemein­sam nach­den­ken, dis­ku­tie­ren und Aktionen ent­wi­ckeln. Einen „DemokraTisch“ soll es in Zukunft als regel­mä­ßi­gen Treffpunkt jeweils am zwei­ten Donnerstag im Monat geben, das nächs­te Mal am 10.Juli ab 19:00 im Restaurant „Da Carlo“ in Odenthal-Blecher.

Wer regel­mä­ßig über wei­te­re Angebote und Aktivitäten infor­miert wer­den oder sich mit Ansichten und Ideen ein­brin­gen möch­te, kann dazu eine email schrei­ben an ak-odenthal@gl-devi.de. „Als nächs­ten wich­ti­gen demo­kra­ti­schen Moment haben wir im September die Kommunalwahlen vor uns“, blickt Norbert Selzer auf mög­li­che nächs­te Aktionen. „Tatsächlich hat­ten wir zwei der drei Kandidat:innen  für das Bürgermeisteramt schon am Samstag bei uns am DemokraTisch, eben­so wie den Fraktionschef zur drit­ten Kandidatur. Alle drei zeig­ten sich offen für gemein­sa­me Gesprächsrunden, z.B. in den ein­zel­nen Ortsteilen, um mög­lichst vie­len Bürgerinnen und Bürgern einen direk­ten Eindruck von den Bewerber:innen zu ver­mit­teln und ihren Fragen und Anliegen Gehör zu ver­schaf­fen. Das wäre für uns ein kon­kre­ter nächs­ter Schritt zur Bewahrung und Förderung von Demokratie vor Ort.“

Der "DemokraTisch" des Arbeitskreis Gemeinde Odenthal von Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V. am Tag der Offenen Gesellschaft in Odenthal
Foto: Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.
"Sinnige Kekse" am "DemokraTisch" am Tag der Offenen Gesellschaft in Odenthal.
Foto: Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.
Gespräche am "Demokra-Tisch" beim Tag der Offenen Gesellschaft in Odenthal am 21. Juni 2025.
Foto: Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.

 

Mahnwache zur Erinnerung an Patricia Wright

Kein Einzelfall. Kein Vergessen. Kein Wegschauen.

Am Montag, den 16. Juni 2025, ver­sam­mel­ten sich rund 50 Menschen auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach, um an Patricia Wright zu erin­nern.

Patricia Wright war 23 Jahre alt, als sie in ihrer Wohnung im Stadtteil Hand bru­tal ver­ge­wal­tigt und ermor­det wur­de. Der Täter hat­te sie gezielt auf­grund eines Ansteckers mit der Aufschrift „Nazis raus“ aus­ge­wählt. Die Tat war poli­tisch moti­viert, zutiefst frau­en­ver­ach­tend – und wur­de 2009 offi­zi­ell als rechts­mo­ti­vier­ter Mord aner­kannt.

Georg Gläser, Sprecher der Erinnerungspolitischen Initiative Bergisch Gladbach, eröff­ne­te die Veranstaltung, zu der Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V., das Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt und die Erinnerungspolitische Initiative Bergisch Gladbach anläss­lich des 53. Geburtstags von Patricia Wright gemein­sam ein­ge­la­den hat­ten.

Lange Zeit war das Verbrechen an Patricia Wright in Bergisch Gladbach kaum bekannt. Erst durch das Engagement jun­ger Menschen und der „Erinnerungspolitischen Initiative Bergisch Gladbach“ wur­de ihre Geschichte in das öffent­li­che Bewusstsein gerückt. Seit Juni 2024 erin­nert eine Stele auf dem Konrad-Adenauer-Platz sicht­bar an sie – ein über­fäl­li­ger und wich­ti­ger Schritt.

Martin Verleger sprach für Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V. Die Mahnwache sol­le nicht nur an Patricia Wright erin­nern – sie sol­le auch war­nen vor jed­we­der Form von Gewalt, ins­be­son­de­re vor der wach­sen­den Gefahr rech­ter Gewalt. Rechtsextreme Straftaten erreich­ten neue Höchststände, fast täg­lich wer­de in Deutschland ein Femizid ver­übt.

Für das Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt sprach schließ­lich Redouan Tollih und dank­te den Teilnehmenden für ihr zahl­rei­ches Erscheinen. Er hob ins­be­son­de­re die Bedeutsamkeit des­sen her­vor, dass sich die Zivilgesellschaft und Organisationen wie die drei Veranstalter gemein­sam gegen poli­tisch, reli­gi­ös oder ein­fach men­schen­ver­ach­tend moti­vier­te Gewalt stell­ten.

Alle Redner appel­lier­ten, Haltung zu zei­gen, ob im Privaten, im Beruf, in Vereinen, Kirchen, Moscheen oder Synagogen. Einstehen für Demokratie, Freiheit und gegen Gewalt sei das Gebot der Stunde.

Mit einer gemein­sa­men Schweigeminute ende­te die Mahnwache.

Veranstaltungshinweis zum Download

Mahnwache zum Gedenken an Patricia Wright auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach
Erinnerungsstele für Patricia Wright

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e.V.
Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt
Erinnerungspolitische Initiative
Bergisch Gladbach