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AfD Verbot JETZT! ### Petition am Infostand unterzeichnen! Samstag, 10–13 Uhr in der Innenstadt ###

Autor: Frederik

Werde wirksam: “AfD-Verbot jetzt”

Gemeinsam mit zahl­rei­chen wei­te­ren zivil­ge­sell­schaft­li­chen Akteur:innen for­dern wir: Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung müs­sen end­lich ihrer Verantwortung gerecht wer­den und ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht ein­lei­ten!

Komm sams­tags in die Innenstadt an unse­ren Infostand und betei­li­ge Dich mit Deiner Unterschrift! Wir sind von 10–13 Uhr vor Ort. Mehr zum Infostand.

Mit dei­ner Unterschrift appel­lierst Du an die Landesregierung und die Abgeordneten im NRW-Landtag und des Bundestags das Verbotsverfahren in die Wege zu lei­ten.

Wie läuft ein Verbotsverfahren ab? Und wor­auf kommt es an?
Ein Verbotsverfahren gegen die AfD kön­nen der Bundestag, der Bundesrat oder die Bundesregierung bean­tra­gen – sowohl ein­zeln als auch gemein­schaft­lich. Die Antragsschrift muss unter Berücksichtigung von öffent­lich gewon­nen Informationen (z.B. öffent­li­chen Äußerungen) dar­le­gen, war­um die Partei “nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger dar­auf aus­geht, die frei­heit­li­che demo­kra­ti­sche Grundordnung zu beein­träch­ti­gen oder zu besei­ti­gen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefähr­den” (Art. 21 Abs. 2 GG). Nach einem Vorverfahren erhebt und prüft der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts in münd­li­chen Verhandlungen Beweise dafür, dass die AfD ver­fas­sungs­wid­rig ist. Am Ende müs­sen sechs von acht Verfassungsrichter:innen den Verbotsantrag für begrün­det hal­ten – umge­kehrt kön­nen schon drei Richter:innen ein Verbot ver­hin­dern.

Weitere Infos zur bun­des­wei­ten Aktion fin­det Du auf der Website: afd-verbot.jetzt

Vortrag und Diskussion zum Holocaust-Gedenktag

„Deshalb habe ich immer versucht, nicht richtig hinzusehen“

Am 27. Januar 1945 wur­de das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit.

Seit 1996 ist der 27. Januar ein deut­scher, seit 2005 ein inter­na­tio­na­ler Gedenktag für die Opfer des Holocaust.

Wir geden­ken der min­des­tens 1,1 Millionen Toten von Auschwitz, der ins­ge­samt fast 6 Millionen ermor­de­ten Jüdinnen*Juden und unzäh­li­ger wei­te­rer Opfer der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Verbrechen. Aber wie?
Wie geht „rich­ti­ges“ Gedenken? Wie erin­nert man sich an Menschen, die vor über 80 Jahren ermor­det wur­den, die wir nie gekannt haben? Welche Verantwortung erwächst dar­aus für uns heu­te? Und rei­chen dafür ein oder zwei Gedenktage im Jahr aus?

Roland Vossebrecker möch­te mit sei­nem Gedenkvortrag Fragen auf­wer­fen und zur Diskussion ein­la­den. Für ihn steht fest: Zum Gedenken muss das Lernen kom­men.

Referent Roland Vossebrecker (1965) ist Musiker. Seit 2015 spielt er regel­mä­ßig Benefizkonzerte, auf die­sem Wege konn­te er bereits über 150.000 Euro für die Hilfsorganisation Oxfam und die Welthungerhilfe ein­spie­len.
Neben sei­ner musi­ka­li­schen Tätigkeit enga­giert sich Roland Vossebrecker in der Bildungsarbeit zur Holocaust-Thematik, in der Initiative KlimaGerecht Leben (IKGL) und im Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e. V. (DeVi).

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages fin­det die­ser Vortrag unse­res Vorsitzenden Roland Vossebrecker im Himmel & Ääd statt.
Eintritt frei, Spenden wer­den gern gese­hen.
Weitere Infos, sowie online Anmeldung auf der Website von Himmel un Ääd.

Himmel & Ääd
Altenberger-Dom-Str. 125
51467 Bergisch Gladbach
Website: www.himmel-un-aeaed.de
Instagram: @himmel_un_aeaed_schildgen

Erreichbar per ÖPNV
Haltstelle Bergisch Gladbach Schildgen Kirche
Buslinien 222, 227, 434
Fahrplanauskunft

* Danke an Himmel un Ääd für die Bereitstellung der Veranstaltungsbeschreibung.