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AfD Verbot JETZT! ### Petition am Infostand unterzeichnen! Samstag, 10:30–12:30 Uhr in der Innenstadt ###

Autor: Fred Erik

Einladung zum Tag der Offenen Gesellschaft am 20. Juni

Was bewegt Dich?

Wir (DeVi), die Initiative Klimagerecht Leben und die Omas gegen Rechts laden Bürgerinnen und Bürger von Bergisch Gladbach herz­lich zum Tag der offe­nen Gesellschaft am 20. Juni 2026 auf den Marktplatz ein.

An die­sem bun­des­wei­ten Tag wer­den wir wie­der Tische und Stühle auf­stel­len, um mit Menschen ins Gespräch zu kom­men. Organisationen, die sich dem Erhalt einer offe­nen und demo­kra­ti­schen Gesellschaft ver­schrie­ben haben, laden zu einem offe­nen Dialog über belie­bi­ge poli­ti­sche oder gesell­schaft­li­che Themen ein.

Wir begin­nen um 15:30 Uhr mit einem musi­ka­li­schen Programm, das von der Band The Flying Tornados gestal­tet wird. Danach kann bis 18:30 Uhr unter­ein­an­der über alles dis­ku­tiert wer­den, was die Besucherinnen und Besucher an Themen mit­brin­gen. Für unse­re Jüngsten gibt es einen

Kinderbereich mit Spielzeug und einer Fotowand. Für das Rahmenprogramm sind wei­te­re Überraschungen geplant.

Ein beson­de­rer Blickfang dürf­te der „Wir sind mehr“-Fisch des Düsseldorfer Künstlers Jacques Tilly sein, der in Moskau für sei­ne Putin-kritischen Entwürfe für den Düsseldorfer Rosenmontagszug in Abwesenheit zu acht­ein­halb Jahren Haft ver­ur­teilt wur­de. Der Fisch wird auf dem Marktplatz ste­hen, wo es die Gelegenheit für Fotos geben wird.

Bei Regenwetter ver­le­gen wir unser Event in den „Engel am Dom“ neben der Gnadenkirche, Hauptstraße 258, 51465 Bergisch Gladbach.

Die Initiative KlimaGerecht Leben fei­ert dort am Abend ab 19:00 Uhr ihr vier­jäh­ri­ges Bestehen, wie­der zu dem Klangen der „Flying Tornados“. Auch dort sind zum Mitfeiern alle Interessierten herz­lich ein­ge­la­den.

Mehr zum Konzept “Tag der offe­nen Gesellschaft” fin­det sich hier: https://offenegesellschaft.org/tdog/

Podiumsteilnehmer:innen "Wehrhafte Demokratie"

Podiumsdiskussion “Wehrhafte Demokratie” am 6. Mai in der VHS Bergisch Gladbach

Die Haltung unse­res Verein zu einem Parteiverbot für extre­mis­ti­sche Parteien ist kein Geheimnis. Auf der Straße und am Infostand bekom­men wir dafür viel posi­ti­ven Zuspruch. Oft kommt es aber auch zu kon­tro­ver­sen Gesprächen mit Menschen, die ein Verbotsverfahren für den fal­schen Weg hal­ten. Das ist eine Position, die wir nicht tei­len, aber respek­tie­ren. Daher ver­an­stal­ten wir am 6. Mai eine Podiumsdiskussion unter dem Titel

„Wehrhafte Demokratie und Artikel 21 GG: Muss der Staat han­deln?“
Eine Debatte über Recht, Politik und Verantwortung.

Für das Podium konn­ten wir gewin­nen:

  • Brigitta Opiela
    Stellvertretende Bürgermeisterin von Bergisch Gladbach, CDU
  • Dieter Breymann
    Mitgründer des Compass Mitte, CDU
  • Markus Blümke
    Landesvorsitzender von Volt NRW
  • Joshua Vossebrecker
    Co-Sprecher der GRÜNEN Bergisch Gladbach

Eintritt frei, um eine Spende wird gebe­ten.

Wo und wann:
Mittwoch, 6. Mai, 19:00 Uhr
VHS Bergisch Gladbach
Buchmühlenstr. 12, 51465 Bergisch Gladbach

Bergisch Gladbach zeigt Flagge gegen Rassismus

Ein star­kes Zeichen für Zusammenhalt, Vielfalt und Menschlichkeit: Mit der neu­en Fahne „Bergisch Gladbach — Kein Ort für Rassismus!“ bekennt sich die Stadt sicht­bar zu einer offe­nen Gesellschaft. Auf dem Rathausplatz wur­de sie am ver­gan­ge­nen Donnerstag als Programmpunkt der Internationalen Wochen gegen Rassismus erst­mals vor­ge­stellt – als Symbol für Haltung und als Einladung an alle, sich klar gegen Ausgrenzung zu posi­tio­nie­ren.

Die Fahne wur­de an die stell­ver­tre­ten­den Bürgermeister:innen Brigitta Opiela, Anna Maria Scheerer und Josef Willnecker, die den erkrank­ten Bürgermeister Marcel Kreutz ver­tra­ten, über­reicht.

„Der Widerstand gegen Rassismus darf nicht mit dem Ende der Aktionswochen gegen Rassismus auf­hö­ren“, beton­te Opiela bei der Übergabe. „Es ist eine Lebensaufgabe für alle Bürgerinnen und Bürger die­ser Stadt – über Generationen hin­weg. Mit der Fahne zei­gen wir Haltung, und die­se Haltung wird sicht­bar.“

Initiiert und gestal­tet von unse­rem Mitglied Julia Bannenberg, ist die Fahne mehr als nur ein Stück Stoff. Sie steht für den Wunsch vie­ler Menschen in der Stadt, nicht weg­zu­schau­en, son­dern Verantwortung zu über­neh­men. Für ein Miteinander, das von Respekt, Vielfalt und Mut geprägt ist.

„Ich woll­te schon lan­ge eine Fahne ‚Kein Veedel für Rassismus‘ aus Köln haben, um sie selbst auf­zu­hän­gen – am liebs­ten aber eine eige­ne, aus Bergisch Gladbach“, erzähl­te Julia. Nachdem sie bei einem Partnerverein in Rösrath eine ähn­li­che Fahne gese­hen hat­te, habe sie beschlos­sen, die Initiative zu ergrei­fen: „Das war für mich die logi­sche Konsequenz. Jetzt hof­fe ich, dass vie­le Menschen in Bergisch Gladbach mit­ma­chen und das Projekt unter­stüt­zen.“ 

Der Einsatz gegen Rassismus endet nicht mit einer Aktion oder einem bestimm­ten Tag – er beginnt im Alltag, bei jeder und jedem Einzelnen. Die Fahne macht die­se Haltung sicht­bar und ver­bin­det all jene, die sagen: Unsere Stadt ist bunt, offen und soli­da­risch.

Wer die­ses Zeichen tei­len möch­te, kann die Fahne gegen eine Spende über den Verein bezie­hen – und so selbst Haltung zei­gen.

Wer die Fahne erhal­ten möch­te, fin­det hier wei­te­re Infos.

Jetzt Flagge zeigen: Kundgebung am Freitag, 20.02. in Overath

Am Freitag, 20.02.2026, fin­det ab 17.00 Uhr eine Kundgebung gegen die o.g. AFD-Veranstaltung in Overath auf dem Bahnhofsvorplatz statt. Es rufen das Netzwerk „Demokratie und Vielfalt im Rheinisch Bergischen Kreis“, das „Bündnis gegen Rechts in Overath“  und eini­ge Parteien und Vereine dazu auf, dar­an unbe­dingt teil­zu­neh­men!!!
Aus dem Aufruf:
„Zu den Unterstützern des “Bündnis gegen Rechts in Overath” zäh­len Overather Vereine wie der Heimat- und Bürgerverein, der Geschichtsverein — aber auch die evan­ge­li­sche und katho­li­sche Kirchengemeinde und alle fünf im Rat der Stadt Overath ver­tre­te­nen Parteien. Am kom­men­den Freitag ab 17:00 Uhr wird es die ers­te Demonstration geben, an der sich auch vie­le Teilnehmer*innen aus Nachbarkommunen betei­li­gen wer­den. Die Bürger*innen pro­tes­tie­ren auf dem Bahnhofsvorplatz anläss­lich einer Veranstaltung der AfD im Kulturbahnhof, bei der die Partei zum „popu­lis­ti­schen Ascherfreitag“ lädt.“
Auch wir rufen alle dazu auf, dar­an teil­zu­neh­men!!!
AFD Verbot JETZT - NRW Appell

Werde wirksam: “AfD-Verbot jetzt”

Gemeinsam mit zahl­rei­chen wei­te­ren zivil­ge­sell­schaft­li­chen Akteur:innen for­dern wir: Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung müs­sen end­lich ihrer Verantwortung gerecht wer­den und ein Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht ein­lei­ten!

Wir appellieren an die Mitglieder des Landtags NRW und die Landesregierung NRW

Treten Sie dafür ein, dass der Bundesrat gemäß Art. 21 Abs. 2 Grundgesetz beim Bundesverfassungsgericht bean­tragt, ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD durch­zu­füh­ren.

Wir appel­lie­ren an die Mitglieder des Bundestags aus NRW: Ergreifen Sie dazu im Bundestag die Initiative! – JETZT!

Komm sams­tags in die Innenstadt an unse­ren Infostand und betei­li­ge Dich mit Deiner Unterschrift! Wir sind von 10:30–12:30 Uhr vor Ort. Mehr zum Infostand.

Wie läuft ein Verbotsverfahren ab? Und wor­auf kommt es an?
Ein Verbotsverfahren gegen die AfD kön­nen der Bundestag, der Bundesrat oder die Bundesregierung bean­tra­gen – sowohl ein­zeln als auch gemein­schaft­lich. Die Antragsschrift muss unter Berücksichtigung von öffent­lich gewon­nen Informationen (z.B. öffent­li­chen Äußerungen) dar­le­gen, war­um die Partei “nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger dar­auf aus­geht, die frei­heit­li­che demo­kra­ti­sche Grundordnung zu beein­träch­ti­gen oder zu besei­ti­gen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefähr­den” (Art. 21 Abs. 2 GG). Nach einem Vorverfahren erhebt und prüft der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts in münd­li­chen Verhandlungen Beweise dafür, dass die AfD ver­fas­sungs­wid­rig ist. Am Ende müs­sen sechs von acht Verfassungsrichter:innen den Verbotsantrag für begrün­det hal­ten – umge­kehrt kön­nen schon drei Richter:innen ein Verbot ver­hin­dern.

Weitere Infos und zur Aktion in Nordrhein-Westfalen fin­dest du hier: nrw-appell-afd-verbot.de
Infos zur bun­des­wei­ten Aktion fin­det Du auf der Website: afd-verbot.jetzt

Vortrag und Diskussion zum Holocaust-Gedenktag

„Deshalb habe ich immer versucht, nicht richtig hinzusehen“

Am 27. Januar 1945 wur­de das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit.

Seit 1996 ist der 27. Januar ein deut­scher, seit 2005 ein inter­na­tio­na­ler Gedenktag für die Opfer des Holocaust.

Wir geden­ken der min­des­tens 1,1 Millionen Toten von Auschwitz, der ins­ge­samt fast 6 Millionen ermor­de­ten Jüdinnen*Juden und unzäh­li­ger wei­te­rer Opfer der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Verbrechen. Aber wie?
Wie geht „rich­ti­ges“ Gedenken? Wie erin­nert man sich an Menschen, die vor über 80 Jahren ermor­det wur­den, die wir nie gekannt haben? Welche Verantwortung erwächst dar­aus für uns heu­te? Und rei­chen dafür ein oder zwei Gedenktage im Jahr aus?

Roland Vossebrecker möch­te mit sei­nem Gedenkvortrag Fragen auf­wer­fen und zur Diskussion ein­la­den. Für ihn steht fest: Zum Gedenken muss das Lernen kom­men.

Referent Roland Vossebrecker (1965) ist Musiker. Seit 2015 spielt er regel­mä­ßig Benefizkonzerte, auf die­sem Wege konn­te er bereits über 150.000 Euro für die Hilfsorganisation Oxfam und die Welthungerhilfe ein­spie­len.
Neben sei­ner musi­ka­li­schen Tätigkeit enga­giert sich Roland Vossebrecker in der Bildungsarbeit zur Holocaust-Thematik, in der Initiative KlimaGerecht Leben (IKGL) und im Verein Bergisch Gladbach für Demokratie und Vielfalt e. V. (DeVi).

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages fin­det die­ser Vortrag unse­res Vorsitzenden Roland Vossebrecker im Himmel & Ääd statt.
Eintritt frei, Spenden wer­den gern gese­hen.
Weitere Infos, sowie online Anmeldung auf der Website von Himmel un Ääd.

Himmel & Ääd
Altenberger-Dom-Str. 125
51467 Bergisch Gladbach
Website: www.himmel-un-aeaed.de
Instagram: @himmel_un_aeaed_schildgen

Erreichbar per ÖPNV
Haltstelle Bergisch Gladbach Schildgen Kirche
Buslinien 222, 227, 434
Fahrplanauskunft

* Danke an Himmel un Ääd für die Bereitstellung der Veranstaltungsbeschreibung.